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J.-J.-Widmann-Schule gewinnt Phantasiewelten 2010

 

Preisträger des Gestaltungs- und Realisierungswettbewerbs „Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“ ermittelt.

 

(mehr Bilder des Modells der Gewinnerin finden Sie in der Kategorie Bilder Projekte 2008/09)

 

Am 28. April 2009 vergab das Preisgericht des Wettbewerbs zum Thema „Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“ in Neu-Ulm unter dem Vorsitz von Prof. Jan R. Krause drei 1. Preise.

Der Jury gehörten weiterhin der Journalist Dipl.-Ing. Dirk Meyhöfer sowie der Vorsitzende des Bundesverbandes Ausbau und Fassade im ZDB, Dipl.-Math. Stuckateurmeister Jürgen G. Hilger, an.

Von den Studierenden im Hauptstudium Architektur/Innenarchitektur  aus Darmstadt sowie von den angehenden und zukünftigen Stuckateurmeistern der Johann-Jakob-Widmann-Schule Heilbronn wurden eine unbefangene Herangehensweise und unkonventionelle Lösungsansätze bei der Umsetzung der Wettbewerbsaufgaben hinsichtlich der Gestaltung der zukünftigen Wohnwelt erwartet.

In der 2. Stufe des Wettbewerbs wurden durch die Jury drei 1. Preise zu je 1000 Euro ermittelt. Neben der JJWS in Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt waren die Fachhochschule Hannover und die Beuth Hochschule für Technik Berlin siegreich.

 

1. Preis - Beitrag Nr. 17 "Frame"

Hochschule Darmstadt / Meisterschule Heilbronn

Verfasser: Friedericke Nürnberg

Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Schultz

 

 

Begründung der Jury:

"Frame" ist der Entwurf einer temporären Wohnform für eine mobile Gesellschaft. Denkbar ist die Errichtung als Wohnraum in ungenutzten Hallen oder als Wohnhaus in der freien Landschaft. In modularer Trockenbauweise werden Winkel so aneinander gefügt, dass sie einen Raum aufspannen.

Durch Reihung der Winkel entstehen variantenreiche Wohnlandschaften mit verschiedenen funktionalen Zonen. Küche, Bad, Arbeits-, Schlaf- und Wohnbereiche wechseln mit Atrien und Gartenhöfen.

Das konstruktive System ist dem Zweck angemessen, die Vorfertigung folgt den Methoden des modernen Trockenbaus.

Modularität und Transportfähigkeit entsprechen dem Konzept der Mobilität.

Geschickt platzierte Öffnungen in Wand und Decke bringen viel Tageslicht in den Raum und schaffen atmosphärische Verbindungen zum Außenraum.

Darin unterscheidet sich der Entwurf von bekannten Container- und Modullösungen und bringt neue Qualitäten in diese Typologie.

Die Fassaden sind nur schematisch dargestellt und erreichen nicht die Qualität des Entwurfskonzepts. Auch die Eingangssituation und Verortung in der Landschaft ist überarbeitungswürdig.

Insgesamt aber liefert der Entwurf einen wertvollen Beitrag zu veränderten Wohn- und Lebenssituationen.

 

Aktualisiert (Montag, den 18. Mai 2009 um 15:01 Uhr)